Marokko

Erg Chigaga, Wüstencamp, 21. Februar 2026.
Auf meiner Marokko Rundreise kommen wir auch, für eine Nacht, in die Wüste. Marokko hat einen kleinen Anteil an der Sahara und dort verspricht die Nacht ohne Luft- und Lichtverschmutzung zu sein, zumindest weitgehend. Wolken gibt es auch wenige, also optimal für Astrotourismus.
Ich bringe etwas Reiseequipment mit, denn das „große“ Gerät ist einfach zu schwer und unhandlich um es 14 Tage durch die Gegend zu zerren. Schließlich sind wir auf einer Rundreise und nicht in einem Astrocamp – das gäbe es dort übrigens auch!
Ein, für den Transport in kleine Teile zerlegtes Stativ, die Sky-Watcher AZ-GTi Montierung, der SkyWatcher AP 72/420 EvoStar 72 ED und eine Nikon 7500 (nicht astromodifiziert) kommen mit. Natürlich Kabel, Akkus, Verlängerungen und ein paar andere „Kleinteile“. In Summe sicher 12 kg, also ein guter Teil des Freigepäcks im Flieger. ))
Schon die ganze Reise über waren die Nächte klar und auch sehr dunkel. Ich mache ein paar „Tests“ auf den Dächern der Riads, in den wir übernachtet haben. Viele dieser Riads haben ein geflistes Flachdach, das sich gut eignet und in der Nacht auch ein sehr heimeliger Ort ist.
Dann im Wüstencamp habe ich diese drei Einzelbilder geschossen.



Ich stelle die Nikon dann auch noch auf ein kleines Stativ und schieße 13×5 Sekunden-Aufnahmen.

Fazit
Ja, ein dunkler Himmel, trockene Luft, weniger Stress und mehr Zeit als unterm Jahr wirken sich auf die Qualität der Bilder aus – welche Erkenntnis!
Trotz des minimalen Aufwands und der einfachen Ausrüstung gelingen die Bilder dort viel besser als in Linz im Garten.
Hm, eventuell doch mal eine Astroreise machen?